Stories

 

Ein Bauwagen für den NaturErlebnisGarten: Bernhard Vogt vom BUND Hamburg im Interview

Seit Mai 2019 steht im Wilhelmsburger NaturErlebnisGarten ein historischer Bauwagen, eine Leihgabe seitens Mankiewicz an unseren Nachbarn, den NaturErlebnisgarten des BUND.  Von Mankiewicz-Auszubildenden im Rahmen eines Azubi-Projektes aufwendig restauriert, hat er inzwischen viele Liebhaber/innen gewinnen können.

Einst gehörte der Bauwagen dem Hamburger Traditionsunternehmen „Fritz Hack Straßen-, Tief- und Rohrleitungsbau“. Joachim Hack, Erbe des Familienunternehmens, ist begeistert von dem Endergebnis: „Die liebevolle Mühe, die sich ihre Azubis gemacht haben, sieht man sofort“. Und auch die beteiligten Mankiewicz-Azubis blicken noch immer begeistert auf das Projekt zurück: „Toll, dass uns volles Vertrauen entgegengebracht wurde. Uns hat es super gut gefallen. Wir haben viel gelernt – jederzeit wieder.“

Inzwischen sind einige Monate vergangen und wir haben bei Bernhard Vogt, dem Leiter des Projektes NaturErlebnisgarten nachgefragt, wie es dem Bauwagen in den vergangenen Monaten ergangen ist.

Mankiewicz: Herr Vogt, wie geht es dem Bauwagen heute?

Berhard Vogt: Der Bauwagen sieht noch immer sehr schön aus. Er wird von uns sehr gut gepflegt, hat den Sommer über kaum Gebrauchsspuren abbekommen und wurde bereits von einigen Gruppen genutzt.

Was genau findet denn alles in dem Bauwagen statt?

Bei gutem Wetter dient uns der Wagen häufig als Materiallager. Wenn das Wetter nicht mitspielt, können wir mit kleineren Gruppen rein. Am Bienentag, dem größten Fest bei uns auf dem Gelände, diente der Bauwagen unserem Imker als Schutzraum für die Honigproduktion. Der Wagen kann also sehr vielseitig benutzt werden.

Wie genau kam denn damals der Kontakt mit Mankiewicz zustande?

Wir haben in der Vergangenheit schon mehrfach gemeinsame Projekte mit Mankiewicz durchgeführt – zum Beispiel den „Wi mook dat“-Aktionstag. Der Tag war für alle Beteiligten, den Eindruck machte es zumindest, sehr schön. Rückblickend ist es wirklich toll, dass aus dieser Zusammenarbeit letztendlich auch die Idee mit dem Bauwagen entsprungen ist.

Gute Stichwort: Wie fanden Sie denn die Idee mit dem Bauwagen?

Das war wirklich toll. Nicht nur der Bauwagen an sich, sondern auch der Grundgedanke dahinter. Für uns im NaturErlebnisGarten ist das Thema Nachhaltigkeit genauso wichtig wie für Mankiewicz. Deswegen waren wir auch sehr begeistert von der Idee, einen alten Traditionsbauwagen zu restaurieren. Und dank der Mankiewicz-Lacke ist er nun für die Zukunft gewappnet; aus Alt mach Neu quasi. Wir sind Mankiewicz wirklich sehr dankbar, dass sie uns den Bauwagen als Leihgabe zur Verfügung stellen. 

Was für Reaktionen hören Sie denn so in Bezug auf den Bauwagen aus der Öffentlichkeit?

Der Wilhelmsburger Inselpark, mit dem wir sehr eng zusammenarbeiten, findet den Bauwagen – ebenso wie wir – ganz toll, und auch die Unterstützung durch Mankiewicz. Der Bauwagen ist schon jetzt ein fester Bestandteil des NaturErlebnisGartens. Wenn neue Besucher zu uns kommen, sagen sie immer etwas zu dem Bauwagen, weil ihn alle so schön finden. Der Wagen wurde ja auch bewusst an sehr prominenter Stelle positioniert. Und dadurch, dass er eben so schön restauriert wurde, fällt er einfach auf.

Wie geht es denn mit dem Bauwagen in den nächsten Wochen und Monaten weiter?

Am 21. September findet im Wilhelmsburger Inselpark ein großes öffentliches Fest statt, das sogenannte Herbstleuchten. Dann kommt der Bauwagen von unserer Fläche runter und wird in den Park gestellt. Hierdurch wird der Bauwagen einer noch größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Und unsere Kinder-Umwelt-Gruppe wird den Bauwagen den Winter über nutzen.