Zu Beginn sollten Einsatzbereich, Bauteil und Substrat, gewünschter Schichtaufbau, optische Anforderungen, mechanische und chemische Belastungen, Umgebungsbedingungen, relevante Spezifikationen sowie der geplante Lackierprozess aufgenommen werden. So lässt sich das spätere Beschichtungskonzept von Anfang an auf Produkt und Fertigung abstimmen.
Bahn Lacksysteme
Beschichtungssysteme für Schienenfahrzeuge
Tausende Menschen nutzen täglich den öffentliche Nah- und Fernverkehr. Sämtliche Oberflächen sind permanenter Beanspruchung ausgesetzt und müssen besonders beständig sein. Immer strenger werdende nationale und internationale Normen stellen sicher, dass die Sicherheit der Passagiere gewährleistet ist. Seit vielen Jahren vertrauen führende Unternehmen beim Bau von Schienenfahrzeugen unseren Materialien.
Ihr One Stop Shop
Für High Performance Lacke auf allen Ebenen: Mankiewicz bietet das gesamte Spektrum an Schienenfahrzeuglacken an - ob Lösungen für Interieur, Exterieur sowie für Fahrgestelle, Drehgestelle und Radsätze.
Exterieur
Langlebige Lackierungen für Außenflächen mit höchster Widerstandsfähigkeit gegen Wetter, UV und mechanische Beanspruchung.
Interieur
Komfortable, robuste und sichere Oberflächen für den Fahrgastraum – funktional, hygienisch und optisch hochwertig.
Drehgestelle & Komponenten
Technische Beschichtungen für Fahrwerke und sicherheitsrelevante Bauteile – für maximale Zuverlässigkeit.
Ihre Vorteile
So arbeiten wir zusammen
Häufige Fragen
1 Analyse
Je nach Bauteil spielen Korrosion und Feuchte, UV-Strahlung und Bewitterung, Verschmutzung und Graffiti, Reinigungschemikalien sowie mechanische Beanspruchungen eine Rolle. Im Interieur kommen zusätzlich Anforderungen an Sicherheit, Reinigbarkeit und das Erscheinungsbild hinzu.
Das hängt vom Bauteil, Betreiber, Hersteller und Einsatzgebiet ab. Im Projekt sollten die tatsächlich geltenden OEM-, Betreiber- und gesetzlichen Anforderungen frühzeitig zusammengetragen und mit dem vorgesehenen Beschichtungssystem abgeglichen werden.
Die Substratfrage wird immer bauteilbezogen betrachtet. Entscheidend sind Material, Vorbehandlung, vorhandene Altbeschichtungen und die geforderte Funktion der Oberfläche. Daraus wird abgeleitet, welche Grundierung, Zwischen- und Deckbeschichtung technisch sinnvoll ist und wie die Haftung abgesichert werden kann.
2 Lösungskonzept
Aus den Anforderungen der Analyse werden Schutzfunktion, Optik, Prozessfenster und wirtschaftliche Ziele zusammengeführt. Daraus entsteht ein abgestimmter Systemvorschlag für das konkrete Bauteil – beispielsweise für Exterieur, Interieur, Fahrgestell, Drehgestell oder Radsatz.
Je nach Anwendung kommen unterschiedliche Technologien in Betracht. Welche Variante sinnvoll ist, hängt unter anderem von der vorhandenen Anlage, Trocknung, gewünschten Performance, Umweltzielen und den Prozessanforderungen ab.
Neben der reinen Produktleistung werden auch Applikation, Anzahl der Prozessschritte, Ablüft- und Trocknungszeiten, Materialeinsatz und Nacharbeitsrisiken betrachtet. Ziel ist ein robustes Beschichtungskonzept, das sich möglichst einfach und reproduzierbar in den vorhandenen Prozess integrieren lässt.
Ja. Farbtöne und Glanzgrade können auf das Corporate Design des Betreibers abgestimmt werden. Falls ein gewünschter Farbton noch nicht existiert, kann er im Rahmen der Projektarbeit entwickelt und anschließend bemustert werden.
3 Bemusterung
Je nach Freigabeplan werden unter anderem Farbton, Glanz, Oberflächenbild, Haftung, Schichtdicken und die Verträglichkeit des gesamten Aufbaus bewertet. Zusätzlich können relevante Beständigkeits- und Prozessprüfungen in die Validierung einbezogen werden.
Ja. Kundenspezifische Farbtöne und Glanzgrade können auf Musterblechen oder geeigneten Originalsubstraten aufgebaut werden. So lässt sich die visuelle Freigabe mit dem vorgesehenen technischen Systemaufbau verbinden.
Seriennahe Applikationsversuche sind ein sinnvoller Bestandteil der Bemusterung. Dabei können Materialeinstellung, Spritzparameter, Schichtdicken, Ablüftung und Trocknung so abgestimmt werden, dass die spätere Übertragung in die Produktion möglichst sicher gelingt.
Die genaue Dokumentation richtet sich nach dem Projekt. Sinnvoll sind eindeutig gekennzeichnete Muster, definierte Prozessparameter, Prüfwerte, Freigabekriterien und ein abgestimmter Versionsstand des Beschichtungssystems. Dadurch bleiben spätere Serienabgleiche nachvollziehbar.
4 Serienbegleitung
Die Anwendungstechnik kann bei der Übertragung des freigegebenen Systems in den realen Lackierprozess unterstützen. Im Fokus stehen reproduzierbare Einstellungen, ein stabiles Prozessfenster und die schnelle Klärung von Fragen, die während Anlauf und Hochlauf entstehen.
Typische Größen sind Mischungsverhältnis und Verarbeitungszeit, Viskosität, Applikationsparameter, Nass- und Trockenschichtdicke, Ablüft- und Trocknungsbedingungen sowie Temperatur und Luftfeuchte. Welche Werte kritisch sind, wird für das konkrete System festgelegt.
Schulungen können auf das eingesetzte System, die Applikationstechnik und typische Fehlerbilder im jeweiligen Prozess zugeschnitten werden. Dadurch lassen sich Prozesssicherheit und reproduzierbare Ergebnisse im Serienalltag verbessern.
Zunächst werden Fehlerbild und Prozessdaten strukturiert aufgenommen. Anschließend lassen sich mögliche Ursachen in Materialvorbereitung, Applikation, Umgebung, Trocknung oder Schichtaufbau eingrenzen und geeignete Korrekturmaßnahmen testen.
5 Support
Bei internationalen Projekten sollte die Supportstruktur frühzeitig mitgedacht werden – insbesondere dann, wenn Entwicklung, Fertigung, Lackierung oder Endmontage an unterschiedlichen Standorten stattfinden.
Ja. Auch nach dem Serienstart können Prozessschritte, Materialeinsatz, Trocknung, Nacharbeit und Robustheit betrachtet werden. Ziel ist, Optimierungspotenziale zu erkennen, ohne die geforderte Oberflächenqualität und technische Performance aus dem Blick zu verlieren.
Bei der Auswahl eines geeigneten Systems sollten die tatsächlich eingesetzten Reinigungsmedien, Reinigungszyklen, erwartete Verschmutzungen und optischen Anforderungen gemeinsam betrachtet werden. So lässt sich der Schutz auf den späteren Betrieb abstimmen.
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