Korrosionsschutz verbessern

Praxiswissen für langlebige Metalloberflächen

Systemempfehlung erhalten

Korrosion ist mehr als Rost.
Sie greift Metallbauteile oft schleichend an, verändert Passungen, schwächt Verbindungen und beeinträchtigt Oberflächen sowie Funktionen. Mit dem passenden Korrosionsschutz schützen Sie Ihre Bauteile langfristig, verlängern die Lebensdauer und reduzieren Ausfälle, Nacharbeit und Instandhaltungskosten.

Lassen Sie jetzt prüfen, welche Korrosionsschutzlösung zu Ihren Anforderungen passt.


ISO 12944

Der optimale Korrosionsschutz ist nicht immer der stärkste, sondern der „Best Fit“ – hierfür gilt es, die Umgebungsbedingungen zu definieren, individuelle Anforderungen des Prozesses zu berücksichtigen sowie Lebensdauer und Instandsetzungsintervalle des Objektes selbst einzubeziehen. 

Die ISO 12944 dient hierbei als Leitlinie, um die wesentlichen Parameter festzulegen, entsprechende Labortests durchzuführen und hieraus das passende Lacksystem abzuleiten. Um jedoch zusätzliche individuelle Prozessanforderungen abzubilden und lokale Besonderheiten zu berücksichtigen, ist die Unterstützung von Experten unerlässlich – und hier können Sie auf Mankiewicz zählen.

Als zentrale internationale Normenreihe für den Korrosionsschutz von Stahlbauten durch Beschichtungssysteme beinhaltet die ISO 12944 umfassendes Erfahrungs- und Expertenwissen und hilft allen Beteiligten eines Projektes, den passenden Korrosionsschutz zu definieren.

In der Praxis wird hierbei in mehreren Schritten vorgegangen:

  • Umgebungsbedingungen definieren
  • Lebens- und Instandsetzungsdauer berücksichtigen
  • Bauteilstellen erkennen, die besonders gefährdet sind (Kanten, Spalten, Wasserfallen)
  • Labortests definieren und durchführen
  • Oberfläche und Beschichtungssystem anpassen

Die Korrosionsschutzklassen laut ISO 12944 beschreiben differenzierte Umgebungsbedingungen, die jeweils eine entsprechende Korrosionsbelastung aufweisen. Hierbei wird in der Norm grundsätzlich zwischen Belastungen oberhalb des Erdbodens (Klassen C1 bis CX) und in Wasser und Boden (IM1 bis IM4) unterschieden. In der weiteren Vorgehensweise wird anhand der Umwelteinflüsse (z. B. Vorhandensein von Industrieabgasen und Salzwasser) eine Klasse definiert.

 

Die in der Norm aufgeführten Labortests sind auf die jeweilige Korrosionsschutzklasse abgestimmt. Sie umfassen Standardprüfmethoden zur Korrosions- und Feuchtigkeitsbeständigkeit, wie z. B. den Salzsprühnebeltest nach DIN EN ISO 9227, sowie für höhere Klassen einen umfassenden Korrosionswechseltest unter Berücksichtigung des Einflusses von UV-Belastung.

Die Labortests dienen der Überprüfung, ob das ausgewählte Lacksystem geeignet ist. Darüber hinaus ermöglichen sie eine Einschätzung der Eignung eines Lacksystems, wenn von der ISO 12944 abgewichen wurde (z. B. hinsichtlich des Lacksystems oder der Oberflächenbeschaffenheit).

Entscheidend für den „Best Fit“-Korrosionsschutz ist neben der Definition der Korrosionsschutzklasse insbesondere die Festlegung der Schutzdauer. Die Norm bietet hierfür eine Einteilung von L (low) für < 7 Jahre bis VH (very high) für Zeiträume von über 25 Jahren. Wichtig ist, dass damit die Zeit bis zur ersten größeren Instandsetzung gemeint ist. Auch bei bestandenen Labortests stellen diese Zeitspannen lediglich eine Richtlinie und keine Garantie dar.

Korrosionsschutzklasse bestimmen: die kurze Projektlogik


Korrosionsschutz in der Praxis: Branchen im Überblick

Guter Korrosionsschutz ist in vielen Branchen der Hebel für zuverlässige Funktion und Werterhalt: Überall dort, wo Metall im Betrieb Feuchtigkeit, Chemikalien, Temperaturwechseln oder Reinigungsprozessen ausgesetzt ist, entscheidet der Schutz darüber, ob Bauteile jahrelang stabil laufen, Wartung und Stillstände gering bleiben und Investitionen wirtschaftlich genutzt werden – bis hin zu Anwendungen wie der Luftfahrt, in denen Korrosionsschutzschutzkonzepte auf 3 Jahrzehnte ausgelegt sind.

Genau hier sind wir zu Hause: Wir sind die Experten für Korrosionsschutz von leicht bis extrem – nicht nur in der Theorie, sondern aus weltweiter Praxis. Aus umfangreichen Industrieprojekten und unterschiedlichsten Umgebungsbedingungen wissen wir, welche Schutzsysteme wirklich funktionieren, welche Details in der Realität entscheiden und wie man Korrosionsschutz so entwickelt und implementiert, dass er leistungsstark, robust applizierbar und wirtschaftlich ist. 

Nutzfahrzeuge

Im täglichen Einsatz sind diese Maschinen zahlreichen mechanischen wie chemischen Einflüssen ausgesetzt – unser Lack schützt sie.

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Landmaschinen

Robuste Lacke für maximale Beständigkeit unter härtesten Bedingungen – wir schützen, was Leistung bringt.

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Luftfahrt

Beschichtungen für Exterieur, Interieur und Strukturteile, die auf allen Ebenen performen: am Boden und in der Luft.

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Maschinen- und Anlagenbau

Wir bieten vielfältige Lösungen für individuelle Anforderungen – weil jeder Industriezweig eigene Ansprüche bringt.

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Energie

Das Rückgrat moderner Gesellschaften: Effiziente Lacke für die Energieinfrastruktur

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Powertrain

Beständige Beschichtungen erhöhen die Lebensdauer anfälliger Verschleißteile – und steigern so Effizienz und Performance.

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Jede gute Oberfläche startet mit der Vorbereitung

Eine Beschichtung schützt nur dann zuverlässig, wenn der Untergrund dafür vorbereitet ist. Dabei geht es um drei Dinge:

  1. Sauberkeit
    Öl, Fett, Staub, Salz oder Rückstände verhindern, dass die Beschichtung dauerhaft haftet.
  2. Fester Untergrund
    Lose Roststellen oder Zunder sind wie ein schlechter „Unterbau“ – die Beschichtung kann sich später lösen.
  3. Passende Oberflächenstruktur
    Viele Systeme brauchen eine geeignete Rauheit, damit sie sich gut „verankern“ können.

Viele Schäden entstehen nicht, weil das System falsch gewählt wurde, sondern weil die Vorbereitung und Ausführung nicht gleichmäßig sicher waren.

Warum Korrosionsschutz scheitert: 5 häufige Ursachen

  1. Kritische Bereiche werden übersehen
    Eine Klasse wird pauschal gesetzt – Spalten, Kanten und Wasserfallen werden nicht extra betrachtet.
  2. Details werden unterschätzt
    Kanten, Schweißnähte, Überlappungen sind typische Startpunkte.
  3. Schichtstärke wird nicht abgesichert
    Ohne klare Zielwerte und Messpunkte ist Qualität Zufall.
  4. Verarbeitung wird nicht „geführt“
    Untergrundzustand, Trocknung, Zwischenzeiten und Bedingungen entscheiden über Haftung.
  5. Montage/Transport/Reparatur fehlen
    Beschädigungen und Feldreparaturen sind oft der Engpass.

Mankiewicz: Ihr Partner für effiziente und innovative Lackierlösungen in verschiedensten Industrien

Seit mehr als 125 Jahren steht Mankiewicz für Innovation und Qualität in der Herstellung von Hochleistungsbeschichtungen. Unser Know-how umfasst maßgeschneiderte Lösungen für die unterschiedlichsten Branchen, von der Luft- und Raumfahrt über die allgemeine Industrie bis hin zur Medizintechnik.

Wir wissen, dass jeder Beschichtungsprozess einzigartig ist. Deshalb entwickeln wir bei Mankiewicz mit einem Team von Experten aus verschiedenen Branchen zukunftsweisende Beschichtungskonzepte, die exakt auf Ihre spezifischen Anforderungen zugeschnitten sind.

Unser Ziel ist es, Sie bei der Optimierung Ihres Lackierprozesses zu unterstützen, indem wir unsere umfassende Erfahrung und unser Wissen aus verschiedenen Märkten einbringen. Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Effizienz stehen dabei im Vordergrund.

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