20 Jahre gemeinsam auf Kurs

Was eine Segelpartnerschaft über Vertrauen verrät

Zwanzig Jahre sind im Geschäftsleben keine Selbstverständlichkeit. Die Zusammenarbeit zwischen Mankiewicz und Speedsailing besteht inzwischen seit 2006. Was als gemeinsame Segelveranstaltung begann, hat sich über die Jahre zu einer festen Tradition entwickelt – getragen von Menschen, gemeinsamen Erlebnissen und gegenseitigem Vertrauen.

„Ihr seid die Einzigen“ 

Zwanzig Jahre Zusammenarbeit sind auch für Martin Kringel von Speedsailing keine Selbstverständlichkeit. Auf die Frage, ob so langfristige Partnerschaften in seiner Branche üblich seien, muss er nicht lange überlegen.„Das wäre wünschenswert. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, dann seid ihr die Einzigen, mit denen wir seit zwei Jahrzehnten zusammenarbeiten.“ Noch deutlicher wird er einen Moment später: 

„Man könnte fast sagen: Ohne Mankiewicz wäre Speedsailing nicht ganz dasselbe.“ 

Es sind Sätze, die man nicht in einer Pressemitteilung findet. Sie entstehen aus einer Zusammenarbeit, die über viele Jahre gewachsen ist. 

Was über die Jahre geblieben ist

 Als sich die Teams 2006 zum ersten Mal begegneten, wusste Speedsailing kaum etwas über Mankiewicz. Heute ist das anders.

„Egal, mit wem man spricht – wir haben jedes Mal spannende Gespräche. Das war vor 20 Jahren so und das ist heute noch genauso. Das sind Menschen, die wirklich etwas draufhaben.“ Mindestens genauso beeindruckend findet Martin Kringel etwas anderes. „Die Mitarbeitenden bestätigen uns seit Jahren immer wieder, dass Mankiewicz ein Familienunternehmen ist. Und genau das wird auch gelebt.“ Gerade weil diese Einschätzung von einem langjährigen Partner kommt, wirkt sie glaubwürdig. Sie beschreibt keine Unternehmensbotschaft, sondern eine Erfahrung, die sich über viele Jahre immer wieder bestätigt hat.

Teamarbeit zeigt sich auf dem Wasser 

Segeln verlangt Zusammenarbeit. Jeder übernimmt eine Aufgabe, Entscheidungen müssen abgestimmt werden und manchmal entscheidet das richtige Timing über den Erfolg einer Mannschaft. Diese Erfahrung machen jedes Jahr auch die Mitarbeitenden von Mankiewicz. Dabei waren die Bedingungen in den vergangenen zwanzig Jahren so unterschiedlich wie die Crews selbst. Mal herrschten acht Windstärken – bei Speedsailing inzwischen liebevoll „Mankiewicz-Wetter“ genannt. In diesem Jahr dagegen sprach Martin Kringel schmunzelnd von „Champagnersegeln“.

 

Doch unabhängig vom Wetter beobachtet er immer wieder denselben Effekt. Schon am zweiten Veranstaltungstag verändern sich die Teams spürbar. „Die Leute haben verstanden, was ihr Job ist. Dann geht es nur noch um das Timing. Das macht uns wahnsinnig Spaß zu erleben.“ 

Für ihn zeigt sich genau darin der besondere Charakter der Veranstaltung: Menschen wachsen innerhalb kurzer Zeit zu einer Crew zusammen. 

Mehr als ein gemeinsames Event

Über die vergangenen zwanzig Jahre haben zahlreiche Mitarbeitende an den Segelveranstaltungen teilgenommen. Für manche war es der erste Tag auf einem Segelboot. Andere kommen seit vielen Jahren immer wieder. Neue Kolleginnen und Kollegen sammeln ihre ersten Erfahrungen, während bekannte Gesichter zurückkehren. So ist aus einer einzelnen Veranstaltung eine Tradition geworden. Nicht, weil jedes Jahr gleich verläuft. Sondern weil jede Veranstaltung neue gemeinsame Erinnerungen schafft. Auch für Stefanie Schmalz steht deshalb fest, dass hinter der langjährigen Zusammenarbeit mehr steckt als ein gemeinsames Event.

„Wir suchen uns Partner aus, die zu unseren Werten passen. Gemeinsam. Einfach. Besser. – das funktioniert mit Speedsailing seit vielen Jahren.“ 

Vertrauen wächst mit der Zeit 

Zwanzig Jahre lassen sich nicht planen. Sie entstehen durch viele Begegnungen, gemeinsame Erfahrungen und das Vertrauen, dass Zusammenarbeit auch über Jahre hinweg trägt. Oder, wie Martin Kringel es am Ende des Gesprächs zusammenfasst: „Man freut sich jedes Jahr darauf, wiederzukommen – weil man weiß, welche Menschen einen erwarten.“ Manchmal beginnt eine Partnerschaft mit einem Segeltörn. Dass daraus zwanzig Jahre gemeinsamer Kurs werden, ist dagegen alles andere als selbstverständlich.